Von Japan in die ganze Welt - die Erfolgsstory von Toyota

  • Toyota Deutschland GmbH 50420 Köln veröffentlichte am 25.06.2012 folgende Mitteilung:


    "VON JAPAN IN DIE GANZE WELT - DIE ERFOLGSSTORY VON TOYOTA
    Die Geschichte der Toyota-Automobile begann bereits im Jahre 1933. Damals gründete Kiichiro Toyoda innerhalb des väterlichen Webstuhlunternehmens, der Toyoda Automatic Loom Works, Ltd., den Bereich Automobile. Zwei Jahre später stellte der junge Techniker sein erstes Auto, den Prototyp A-1, vor. 1937 folgte dann der offizielle Start: Die Toyoda Motor Company wurde gegründet. Noch vor dem Krieg wurde der Firmenname in Toyota umgewandelt. Der Grund: Die japanische Schrift benötigt acht Federstriche für Toyota. Und die Ziffer acht ist in Japan eine Glückszahl, die Wohlstand und Gedeihen verspricht. Nach 1945 gelang der Wiederaufbau des Unternehmens mit dem ersten Toyota-Kleinwagen, dem 1947 vorgestellten Modell „SA“. Genau fünf Jahre später begann eine neue Ära in der Firmengeschichte: Toyota startete den Automobilexport nach Südamerika. Weitere fünf Jahre vergingen, ehe das erste Schiff mit Autos der Marke von Japan in Richtung USA auslief. Den Verkaufsstart auf dem nordamerikanischen Markt im Jahre 1957 erlebte der Gründer der Toyota Motor Co., Kiichiro Toyoda, nicht mehr. Er starb bereits 1952 im Alter von 57 Jahren.


    Bestmarken nach dem Export-Start
    Der Schritt auf den US-Markt war für Toyota der Durchbruch im Automobil-Export in die ganze Welt. In der Folgezeit reihte sich ein Erfolg an den anderen: Bereits 1962 lief der einmillionste Toyota vom Band, nur zehn Jahre später wurde die Zehnmillionen-Marke erreicht. 1980 wurde der 30millionste Toyota fertiggestellt und im Herbst 1999 war die 100-Millionen-Marke durchbrochen. Heute laufen Jahr für Jahr über sechs Millionen
    Toyota-Fahrzeuge vom Band, darunter mehrere hunderttausend Corolla. In seiner 38-jährigen Geschichte wurden von dem Bestseller über 30 Millionen Einheiten gebaut. Damit ist er vor dem VW Käfer das meistgebaute Auto der Welt. Aufstieg zur Weltspitze in den 80er Jahren 1982 schlossen sich die Toyota Motor Company und die Toyota Motor Sales Company, die den weltweiten Verkauf von Toyota-Modellen koordinierte, zur Toyota Motor Corporation (TMC) zusammen. Das Unternehmen war damals bereits zum größten japanischen und weltweit drittgrößten Automobilhersteller aufgestiegen. Mittlerweile werden in 62 Produktionsstätten und Montagewerken in 27 Ländern der Welt Fahrzeuge mit dem Namen Toyota produziert. Knapp 326.000 Mitarbeiter bauen und vertreiben in über 170 Ländern auf allen Kontinenten Toyota-Fahrzeuge. 2011 wurden weltweit 7,95 Millionen Fahrzeuge verkauft – ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr, der vornehmlich auf die Naturkatastrophen in Japan und Thailand zurückzuführen ist. Für 2012 rechnet das Unternehmen mit einem Absatz von 9,58 Millionen Einheiten. In Europa verzeichnete Toyota 2011 trotz der Beeinträchtigungen und schwieriger Lieferbedingungen einen Zuwachs um 1,7 Prozent auf 822.386 Fahrzeuge.


    Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa
    Das Europa-Engagement von Toyota begann bereits 1963: Dänemark war damals das erste Land, in dem Toyota-Autos verkauft wurden; noch heute zählt die Marke dort zu den Marktführern. Bald folgten Belgien, Holland und Deutschland, heute werden Toyota-Fahrzeuge in 24 Ländern West- und Ost-Europas vertrieben. Seit Ende 1992 ist Toyota auch europäischer Automobilhersteller. Damals fiel im ersten europäischen Pkw-Produktionswerk des Unternehmens, das mit einem Investitionsvolumen von rund eine Milliarde Euro im englischen Burnaston errichtet wurde, der Startschuss für die Produktion des Carina, seit Anfang 1998 abgelöst durch das Nachfolgemodell Avensis. Im Herbst desselben Jahres wurde dort auch die Corolla-Produktion aufgenommen, die – wie auch die Avensis-Produktion - in mehreren Stufen ausgeweitet wurde. 2004 wurde die Jahreskapazität von 220.000 auf 270.000 Einheiten ausgedehnt.


    Seit 2007 produziert Toyota in Burnaston das Kompaktmodell Auris als Nachfolger des Corolla. Zudem läuft dort seit 2010 als erster in Europa produziertes Vollhybridfahrzeug auch der Auris Hybrid vom Band. Insgesamt investierte der japanische Hersteller in den Standort rund 2,2 Milliarden Euro. Das Werk der Toyota Manufacturing UK (TMUK) in Burnaston gilt als Modellstandort für umweltschonende Produktion. Das Werk setzt den ganzheitlichen Toyota Ansatz für nachhaltiges Wirtschaften um. Dieser betrifft der den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeuges: angefangen mit dem Design und der Entwicklung über die Produktion, den Verkauf und den Einsatz des Autos bis hin zu einer umweltfreundlichen Wiederverwertung der Materialien. Seit 2001 ist ein weiteres Produktionswerk im nordfranzösischen Valenciennes in Betrieb, wo der Kleinwagen Yaris – „Car of the Year“ des Jahres 2000 - gebaut wird. Durch die Einführung einer dritten Schicht in 2004 wurde die Jahreskapazität von 180.000 auf 210.000 erhöht. Seit 2011 wird der Yaris in nunmehr dritter Modellgeneration in Valenciennes hergestellt; erstmals fertigt Toyota den Kleinwagen nun auch in einer besonders effizienten Vollhybridversion. Am türkischen Toyota-Standort in Adapazari südöstlich von Istanbul wurden zunächst Limousine und Combi des Corolla sowie später auch der Corolla Verso gebaut. Heute produziert das Unternehmen in der Türkei die Modelle Auris und Verso mit einer Jahreskapazität von derzeit 83.000 Einheiten Im Februar 2005 nahm ein viertes Produktionswerk, das als Joint Venture mit der französischen PSA Peugeot/Citroën Gruppe im tschechischen Kolin entstand, seinen Betrieb auf. Dort werden jährlich 300.000 Kleinwagen gebaut, die beide Autobauer unter den eigenen Markennamen vertreiben – 100.000 Aygo für Toyota. Im März 2012 lief bereits das zweimillionste Fahrzeug dieser Kooperation vom Band.


    Motorenbau in Europa
    Darüber hinaus investiert Toyota in Europa in die Motorenproduktion. Neben dem seit 1992 in Betrieb befindlichen Motorenwerk im walisischen Deeside werden seit 2002 auch in Valenciennes Motoren für die Yaris-Produktion gebaut. Ende 2002 fiel außerdem der Spatenstich für ein weiteres Motorenwerk in der Nähe von Wroclaw (Breslau), wo ab diesem Jahr jährlich 120.000 2,2-Liter Power Diesel-Aggregate montiert werden. Auch die Getriebe für die europäische Produktion kommen mittlerweile aus Europa: Im Frühjahr 2002 hat ein Getriebewerk im polnischen Walbrzych seinen Betrieb aufgenommen. Dort werden seit Ende 2004 zusätzlich bis zu 250.000 1-Liter-Benzin-Motoren für den Kleinwagen aus tschechischer Produktion hergestellt.


    Europa-Zentrale in Brüssel
    Seit Anfang der 90er Jahre hat Toyota Motor Europe (TME) seine Hauptverwaltung in Brüssel etabliert, zu der auch ein Kundendienst-, ein Trainings- und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum gehören. Letzteres wird derzeit ebenfalls weiter ausgebaut – 75 Millionen Euro stehen hierfür bereit. Das Designcenter, aus dem unter anderem Yaris, Corolla und Avensis stammen, ist im Frühjahr 2000 von Brüssel an die Côte d’Azur, nach Sophia-Antipolis, umgezogen – eine weitere Investition von rund 30 Millionen Mark für den europäischen Markt.


    Toyota in Deutschland
    Die Toyota-Präsenz auf dem deutschen Automobilmarkt begann 1971 mit dem Verkauf der beiden Modelle Corolla und Carina durch die Deutsche Toyota Vertriebs-GmbH. Mit zunächst sieben Mitarbeitern engagierte sich Toyota als einer der ersten japanischen Automobilhersteller auf diesem anspruchsvollen Markt. Im ersten Jahr entschieden sich 883 Käufer für ein Modell aus dem über 10.000 Kilometer entfernten Toyota-City, ein Jahr
    später registrierte das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt bereits 10.000 neu zugelassene Toyota-Fahrzeuge. 1974 übernahm die Toyota Motor Corporation die deutsche Toyota-Importgesellschaft, die 1976 in Toyota Deutschland GmbH umbenannt wurde. Zu dieser Zeit waren 174 Mitarbeiter in Köln tätig, die Zahl der Toyota-Händler in der Bundesrepublik und West-Berlin war zwischenzeitlich von ursprünglich 28 auf 536 Betriebe angewachsen, und mehr als 35.000 Toyota waren bundesweit zugelassen.


    1986: Japan-Importeur Nummer 1
    Der deutschen Firmengeschichte zweiter Teil begann am 3. Mai 1979, als nach zweijähriger Bauzeit im Kölner Stadtteil Marsdorf das architektonisch markante Toyota-Domizil, der sogenannte „Achtzylinder“, seiner Bestimmung übergeben wurde. Der nächste Meilenstein: Mit der damals neuen Rekordmarke von 94.000 verkauften Autos wurde Toyota im Jahre 1986 erstmals die Nummer 1 unter den japanischen Automobilimporteuren in der Bundesrepublik.


    Investitionen für den Erfolg
    1989 wurde das Hochregallager für rund 100.000 Ersatz- und Zubehörteile auf dem Grundstück der Importzentrale in Köln in Betrieb genommen, von wo aus jährlich rund 3,5 Millionen Ersatzteil-Aufträge im 24-Stunden-Service über Nacht erledigt werden. Die 90er Jahre waren gekennzeichnet durch zahlreiche Investitionen in den Standort Köln und die Entwicklung des Händlernetzes nach der Wiedervereinigung. Der erste Toyota-Vertragshändler in den neuen Bundesländern ging 1990 an den Start. Ihm sollten weitere 120 Betriebe folgen, die mit ihren Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau ihrer Autohäuser eine große Zahl von Arbeitsplätzen sichern. Im Sommer 1992 eröffnete Toyota in Köln für rund 7,5 Millionen Euro ein mit modernsten Lehrmitteln ausgerüstetes Kundendienst-Trainingszentrum für die umfassende Schulung der Händler und ihrer Mitarbeiter. Anfang 1995 wurde das Business Center eröffnet, das mit einem Finanzvolumen von rund 20 Millionen Euro gegenüber der Kölner Hauptverwaltung erbaut wurde und unter anderem Sitz der Toyota Kreditbank GmbH und der Toyota Informations-Systeme GmbH ist.


    Ergänzt wurden die Investitionen in der Toyota Allee Mitte der 90er Jahre durch einen Erweiterungsbau für die Toyota Motorsport GmbH, die dort bis Ende der 90er Jahre die Fahrzeuge für den Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft entwickelte. 1999 erklärte das „Toyota Team Europe“ als amtierender Rallye-Markenweltmeister nach 27 Jahren, vier Fahrer- und drei Markenweltmeistertiteln den Ausstieg aus der World Rallye Championship. Gleichzeitig begann der Aufbau eines Formel 1-Entwicklungszentrums, für das sowohl das Gelände mit den entsprechenden Gebäuden als auch das Team erheblich vergrößert wurde. Über 600 Mitarbeiter aus 27 Nationen bauten in kompletter Eigenregie den einzigen Formel-1-Boliden auf deutschem Boden. 2009 zog sich Toyota aus der Formel 1 zurück, feiert aber mit der Teilnahme an der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2012 die Rückkehr in den Rennsport.


    Finanzdienstleistungen unter dem Toyota-Dach
    Nicht allein der Automobilvertrieb beschreibt das Geschäft von Toyota auf dem deutschen Markt. Bereits seit 1988 bietet Toyota in der damals als Tochterunternehmen gegründeten Kreditbank (TKG) maßgeschneiderte Finanzierungen an. 1990 folgten mit der Toyota Leasing GmbH (TLG) und der Toyota Informations-Systeme GmbH (TIS) weitere Töchter. Seit Anfang 2000 sind die Finanzhäuser TKG/TLG von Toyota Deutschland abgekoppelt und gehören der im selben Jahr gegründeten, weltweit operierenden Toyota Financial Services Corporation mit Sitz in Nagoya an. Damit hat der Bereich Finanzdienstleistungen optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum auch in Europa geschaffen. Mittlerweile gibt es Niederlassungen und Repräsentanzen in England, Frankreich, Norwegen, Polen, Schweden und Spanien. Die Toyota Informations-Systeme GmbH ist das Systemhaus für die EDV-Ausstattung der rund 600 Toyota-Händler in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie ein Kompetenz-Center für alle IT-Dienstleistungen für Toyota in Deutschland.


    Toyota in Deutschland heute
    An der Toyota-Allee in Köln, wo neben der Zentrale der Toyota Deutschland GmbH auch die Toyota Financial Services beheimatet sind, sind heute rund 900 Mitarbeiter beschäftigt. Das gut aufgestellte Händlernetz in Deutschland umfasst ca. 600 Standorte mit rund 9.000 Beschäftigten, die sich konsequent der Kundenzufriedenheit und Servicequalität verschrieben haben. 2011 konnte der Fahrzeugabsatz laut Kraftfahrt-Bundesamt um 5,7 Prozent auf 83.204 Einheiten der Marken Toyota und Lexus gesteigert werden. Damit erzielte der Hersteller einen Marktanteil von 2,6 Prozent. Der Verkauf von Hybridfahrzeugen erreichte 2011 mit 8.328 Einheiten einen neuen Bestwert in Deutschland. Weltweit hat Toyota bis heute mehr als 4 Millionen Fahrzeuge mit Vollhybridantrieb abgesetzt und arbeitet mit Hochdruck an einer Ausweitung des Hybridangebots über alle Baureihen. Schon jetzt kann Toyota viele wichtige Fahrzeugklassen abdecken. Allein 2012 kommen in Deutschland mit dem Yaris Hybrid, dem siebensitzigen Prius+ und dem Prius Plug-in Hybrid drei neue Modelle mit Hybridantrieb auf den Markt und der Hybridpionier Prius erhält eine ausführliche Modellpflege. Für die Marke Lexus ist eine Neuauflage des GS450h im Angebot, der RX450h erhält ebenfalle eine Überarbeitung.


    Stand: 06/12"




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